FRAUENRECHTLERINNEN SEIT EINEM JAHR OPFER VON WILLKÜR UND REPRESSION

Heute vor einem Jahr, am 15. Mai 2018, wurden in Saudi-Arabien saudische Frauenrechtsaktivistinnen willkürlich verhaftet, unter ihnen die bekannten Menschenrechtsverteidigerinnen Loujain al-Hathloul, Iman al-Nafjan...

PAKISTAN: ASIA BIBI NACH KANADA AUSGEREIST

Asia Bibi hat Pakistan verlassen und konnte nach Kanada ausreisen – das teilte das pakistanische Außenministerium am 9. Mai mit.  Die pakistanische Christin war...

NIGERIA: URTEIL GEGEN SHELL „EIN WICHTIGER SCHRITT ZUR GERECHTIGKEIT“

Das Bezirksgericht Den Haag hat heute ein Zwischenurteil in dem von Esther Kiobel und drei weiteren Frauen angestrengten Verfahren wegen der Beteiligung von Shell...

TÜRKEI: BEHÖRDEN MÜSSEN PROZESSFELDZUG GEGEN MENSCHENRECHTLERIN EREN KESKIN BEENDEN

Mit mehr als 120 Strafverfahren versucht die türkische Regierung, eine der wichtigsten Stimmen der Zivilgesellschaft einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen. Die Anwältin Eren...

SAUDI-ARABIEN: DREI FRAUENRECHTLERINNEN VORLÄUFIG FREI

Amnesty International begrüßt die Nachricht, dass die drei Frauenrechtlerinnen Iman al-Nafjan, Aziza al-Yousef und Ruqayyaa al-Mhareb aus dem Gefängnis entlassen worden sind. Sie waren...

SAUDI-ARABIEN: FRAUENRECHTLERINNEN VOR GERICHT

Am 13. März wurden die elf Feministinnen, die seit Mai 2018 ohne Anklage inhaftiert sind, vor das Strafgericht in Riad gestellt. Die Frauen sind...

BRASILIEN: EIN JAHR NACH MORD AN MARIELLE FRANCO – BEHÖRDEN MÜSSEN VERANTWORTLICHE VOR GERICHT STELLEN

Am 14. März 2018 wurden die Menschenrechtsverteidigerin und ihr Fahrer auf offener Straße erschossen. Die Festnahmen von zwei Tatverdächtigen sind ein erster Schritt in...

IRAN: 33 JAHRE HAFT UND PEITSCHENHIEBE FÜR NASRIN SOTOUDEH

Die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh ist zu 33 Jahren Haft und 148 Peitschenhieben verurteilt worden. Das berichtet ihr Ehemann Reza Khandan, ebenfalls Menschenrechtsaktivist. Nasrin...

MK 2019: Einsatz für saudische Aktivistinnen

Seit Mai 2018 wurden insgesamt mindestens zwölf prominente Menschenrechtsverteidigerinnen in Saudi-Arabien festgenommen. Darunter die bekannten Frauenrechtlerinnen Loujain al-Hathloul, Iman al-Nafjan, Aziza al-Youssef, Samar Badawi...

DIESE FRAUEN BLEIBEN STARK IN IHREM KAMPF GEGEN STAATLICHE UNTERDRÜCKUNG UND GEWALT

Zum Weltfrauentag am 8. März stellt Amnesty drei Beispiele für mutige Menschenrechtlerinnen vor, die in Ägypten, Saudi-Arabien und der Türkei wegen ihrer Arbeit verfolgt...

ÄGYPTEN: KLINIK FÜR FOLTERÜBERLEBENDE WIEDER ÖFFNEN!

HETZJAGD AUF MENSCHENRECHTLERINNEN Schläge, Elektroschocks, Herausreißen der Fingernägel – Folter durch Sicherheitskräfte ist Alltag in Ägypten. Doch Präsident Abdel Fattah al-Sisi leugnet das konsequent. Das Nadeem-Zentrum aus Kairo macht regelmäßig Folterfälle öffentlich und betreibt die einzige Klinik, die gefolterte Menschen behandelt. Diese wurde von der Regierung geschlossen, zwei der Leiterinnen wurden mit Reiseverboten bestraft.  Die Weiterlesen

FRAUENRECHTE BLEIBEN BEI TWITTER AUSSEN VOR

Genau zwölf Jahre nach dem ersten auf Twitter geposteten Tweet startet Amnesty eine neue Kampagne, um auf das Scheitern von Twitter aufmerksam zu machen, Online-Gewalt und -Belästigung an Frauen zu verhindern. Zwar hat das Unternehmen mehr Rechenschaftspflicht bei den Bemühungen zur Verbesserung eines „gesunden“ Dialogs auf seiner Plattform zugesichert, doch die Veröffentlichung aussagekräftiger Informationen über den Umgang mit angezeigten Vorfällen von Belästigung und Gewalt steht nach wie vor aus.

Twitter hat jüngst verkündet, „Seite an Seite mit Frauen auf der ganzen Welt“ zu stehen. Diese Worte haben allerdings einen schalen Beigeschmack angesichts des wiederholten Versagens der milliardenschweren Onlineplattform, seine Nutzerinnen vor Gewalt und Belästigung zu schützen. Dies erklärte Amnesty International am 21. März anlässlich der Veröffentlichung eines neuen Berichts über die Erfahrungen von Frauen auf Twitter.

Der Bericht trägt den Titel #ToxicTwitter: Violence and abuse against women online und zeigt auf, dass das Unternehmen derzeit beim Schutz der Menschenrechte von Frauen versagt, da es auf Gewalt und Belästigungen nicht angemessen reagiert. Der Bericht beinhaltet eine Reihe konkreter Empfehlungen, um Twitter zu einem sichereren Ort für Frauen zu machen.

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