PETITION: GERECHTIGKEIT FÜR MARIELLE FRANCO!

Die Menschenrechtsverteidigerin und Kommunalpolitikerin Marielle Franco setzte sich unermüdlich für die Menschenrechte von Minderheiten ein und kritisierte das Vorgehen der Militärpolizei in den Straßen von...

PETITION: FREIHEIT FÜR NASRIN SOTOUDEH!

Die bekannte iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh ist in zwei unfairen Gerichtsverfahren zu insgesamt 38 Jahren Gefängnis und 148 Peitschenhieben verurteilt worden. Fordern Sie jetzt...

PETITION: FREISPRUCH FÜR AMAL FATHY!

Die ägyptische Frauenrechtsverteidigerin Amal Fathy wurde am 11. Mai 2018 willkürlich von der Polizei festgenommen. Wenige Tage zuvor hatte sie ein Video auf ihrer...

NIGERIA: „ICH KÄMPFE BIS ZUM LETZTEN ATEMZUG“

 

In diesem Beitrag stellen wir Ihnen eine ganz besonders mutige Kämpferin für die Menschenrechte vor:  Esther Kiobel, die sich seit 22 Jahren bemüht, Shell für die Hinrichtung ihres Mannes vor Gericht zu bringen. Amnesty-Aktivistinnen und -Aktivisten haben ihr die Kraft gegeben, den Kampf um Gerechtigkeit fortzuführen.

Heute vor einem Jahr stand Esther Kiobel auf den Stufen des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Es hatte 20 Jahre gedauert, dorthin zu kommen. Sie hatte dort gerade eine bahnbrechende Klage zur Rolle* des Ölgiganten Shell bei der Hinrichtung ihres Ehemannes Dr. Barinem Kiobel eingereicht.

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SUDAN: TODESURTEIL VON NOURA HUSSEIN IN HAFTSTRAFE UMGEWANDELT

Noura Hussein Hamad

Die Aufhebung des Todesurteils gegen Noura Hussein muss jetzt auch rechtliche Reformen zu Zwangsehen und Vergewaltigung nach sich ziehen.

Die Entscheidung eines sudanesischen Gerichts, das Todesurteil gegen Noura Hussein aufzuheben und sie stattdessen zu fünf Jahren Gefängnis zu verurteilen, muss zu einer Überprüfung der entsprechenden rechtlichen Bestimmungen führen, so Amnesty International.

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SAUDI-ARABIEN: VORKÄMPFERINNEN FÜR FRAUENRECHTE VERHAFTET

Während Feministinnen in Europa gerade einen historischen Sieg im Kampf um die Gleichheit und Würde der Frauen feiern, müssen Kämpferinnen für  Frauenrechte in anderen Teilen der Welt gerade harte Repressionen erleiden.

MEHR REPRESSIONEN GEGEN FRAUENRECHTLERINNEN DENN JE

Die saudi-arabische Menschenrechtsverteidigerin Loujain Al-Hathloul

In der vergangenen Woche ließen die saudischen Behörden sechs Frauenrechts-verteidigerinnen und -verteidiger, unter ihnen Loujain al-Hathloul, willkürlich verhaften. Regierungsmedien lancierten eine Schmierkampagne gegen sie und diffamieren sie als „Spioninnen“ und „Verräterinnen“. Inzwischen befinden sich weitere Aktivistinnen und Aktivisten in Haft. Amnesty fordert von Prinz Mohammed bin Salman die umgehende Freilassung aller Verhafteten.

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SIEG FÜR DIE FRAUENRECHTE IN IRLAND!

Die Stimmen des Referendums zum restriktiven Abtreibungsgesetz in Irland wurden ausgezählt. 68 Prozent der abgegebenen Stimmen haben für eine Aufhebung der bisherigen Gesetzgebung gestimmt.

EIN SIEG FÜR DIE WÜRDE DER FRAUEN

Dieses Referendum war für die irischen Frauen die lang ersehnte Gelegenheit, die Verfassungsbestimmung, dass Schwangerschaftsabbrüche unter allen Umständen außer wenn das Leben der Schwangeren in Gefahr ist, aufzuheben. Diese Bestimmung machte die irische Abtreibungsgesetzgebung zu einer der restriktivsten der Welt.

„Am Freitag hatten wir die historische Gelegenheit, die irische Verfassung zu ändern und die Beschränkungen zu beseitigen, die unzähligen Frauen und Mädchen unermessliches Leid zugefügt haben. „, sagte Colm O’Gorman , Executive Director von Amnesty International Ireland.

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IRLAND: REFERENDUM ZU ABORTION POLICY

Heute, am 25. Mai 2018 stimmen die Menschen in Irland auf Grundlage eines Referendums darüber ab, ob Schwangerschaftsabbrüche zukünftig erlaubt sind. Eine wichtige Abstimmung für die irischen Frauen! Viele tausend irische Emigranten treten heute extra den weiten Weg nach Irland an, um ihre Stimme zu diesem wichtigen Referendum abgeben zu können #HomeToVote Bei dem historischen Referendum geht Weiterlesen

SUDAN: JUNGE FRAU WIRD NACH VERGEWALTIGUNG ZUM TODE VERURTEILT

Der Fall von Noura Hussein Hamad Daoud aus dem Sudan geht derzeit durch alle Medien, weil der Sachverhalt so schier unglaublich ist. Nouras Ehemann wollte sie zum wiederholten Male vergewaltigen – doch sie setzte sich zur Wehr. Jetzt soll die erst 19-Jährige zum Tode verurteilt werden.

Noura Hussein Hamad

Die neunzehnjährige Noura Hussein Hamad Daoud wurde am 10. Mai zum Tode verurteilt, nachdem sie in Notwehr ihren Ehemann getötet hatte, als er zum zweiten Mal versuchte, sie zu vergewaltigen. Ein sudanesisches Gericht fand sie am 29. April schuldig, ihren Ehemann Abdulrahman Mohamed Hammad getötet zu haben. Noura Hussein Hamad Daouds Fall verdeutlicht das Versagen der sudanesischen Regierung, das Problem der Frühverheiratung und Vergewaltigung in der Ehe zu lösen.

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ÄGYPTEN: KLINIK FÜR FOLTERÜBERLEBENDE WIEDER ÖFFNEN!

HETZJAGD AUF MENSCHENRECHTLERINNEN Schläge, Elektroschocks, Herausreißen der Fingernägel – Folter durch Sicherheitskräfte ist Alltag in Ägypten. Doch Präsident Abdel Fattah al-Sisi leugnet das konsequent. Das Nadeem-Zentrum aus Kairo macht regelmäßig Folterfälle öffentlich und betreibt die einzige Klinik, die gefolterte Menschen behandelt. Diese wurde von der Regierung geschlossen, zwei der Leiterinnen wurden mit Reiseverboten bestraft.  Die Weiterlesen

FRAUENRECHTE BLEIBEN BEI TWITTER AUSSEN VOR

Genau zwölf Jahre nach dem ersten auf Twitter geposteten Tweet startet Amnesty eine neue Kampagne, um auf das Scheitern von Twitter aufmerksam zu machen, Online-Gewalt und -Belästigung an Frauen zu verhindern. Zwar hat das Unternehmen mehr Rechenschaftspflicht bei den Bemühungen zur Verbesserung eines „gesunden“ Dialogs auf seiner Plattform zugesichert, doch die Veröffentlichung aussagekräftiger Informationen über den Umgang mit angezeigten Vorfällen von Belästigung und Gewalt steht nach wie vor aus.

Twitter hat jüngst verkündet, „Seite an Seite mit Frauen auf der ganzen Welt“ zu stehen. Diese Worte haben allerdings einen schalen Beigeschmack angesichts des wiederholten Versagens der milliardenschweren Onlineplattform, seine Nutzerinnen vor Gewalt und Belästigung zu schützen. Dies erklärte Amnesty International am 21. März anlässlich der Veröffentlichung eines neuen Berichts über die Erfahrungen von Frauen auf Twitter.

Der Bericht trägt den Titel #ToxicTwitter: Violence and abuse against women online und zeigt auf, dass das Unternehmen derzeit beim Schutz der Menschenrechte von Frauen versagt, da es auf Gewalt und Belästigungen nicht angemessen reagiert. Der Bericht beinhaltet eine Reihe konkreter Empfehlungen, um Twitter zu einem sichereren Ort für Frauen zu machen.

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