Ausgebeutet und im Stich gelassen: Remember RANA PLAZA

Am 24. April jährt sich zum 13. Mal die größte Katastrophe in der Geschichte der globalen Textilindustrie. Beim Einsturz der Fabrik Rana Plaza kamen mindestens 1138...

Ausgebeutet und im Stich gelassen – Textilarbeiterinnen in Bangladesch und Pakistan

Ausgebeutet und im Stich gelassen – Unterdrückung der Rechte von Textilarbeiterinnen in Bangladesch und Pakistan Die Bekleidungsindustrie ist ein globaler Wirtschaftsriese mit einem Umsatz...

8. März 2026: Kinderehen im Iran

Laut Schätzungen von UNICEF leben 650 Millionen Mädchen und Frauen auf der Welt, die vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet wurden. Von 2017 bis 2022...

„Heute bin ich frei“ – Interview zum Thema Kinderehen im Iran

Laut offiziellen Angaben des iranischen Parlaments wurden allein von 2017 bis 2022 184.000 Mädchen unter 15 Jahren verheiratet. Da nicht alle Ehen eingetragen werden,...

IRAN: IN HAFT WEGEN PROTEST GEGEN KOPFTUCHZWANG

Die iranischen Frauenrechtlerinnen Monireh Arabshahi, Yasaman Aryani und Mojgan Keshavarz engagieren sich gegen das Verschleierungsgesetz im Iran. Zum Internationalen Frauentag stellten sie ein Video ins Internet, das großen Anklang fand. Der Clip zeigt die Aktivist_innen, wie sie in Teheran ohne Kopftuch durch einen U-Bahn-Waggon für Frauen gehen und Blumen verteilen. Kurz darauf wurden sie festgenommen und sind seitdem willkürlich inhaftiert. Jetzt wurde wegen der „Anstiftung und Begünstigung von Verdorbenheit und Prostitution“ Anklage gegen sie erhoben – sie hätten für eine „Enthüllung“ von Frauen geworben. Amnesty International betrachtet alle drei als gewaltlose politische Gefangene. Unterstützen auch Sie diese mutigen Frauen! Weiterlesen

FRAUENRECHTLERINNEN SEIT EINEM JAHR OPFER VON WILLKÜR UND REPRESSION

Heute vor einem Jahr, am 15. Mai 2018, wurden in Saudi-Arabien saudische Frauenrechtsaktivistinnen willkürlich verhaftet, unter ihnen die bekannten Menschenrechtsverteidigerinnen Loujain al-Hathloul, Iman al-Nafjan und Aziza al-Yousef. Nach monatelanger Inhaftierung, Isolationshaft und Folter bleiben sie weiter unschuldig angeklagt, zahlreiche sind weiter in Haft.

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PAKISTAN: ASIA BIBI NACH KANADA AUSGEREIST

Asia Bibi hat Pakistan verlassen und konnte nach Kanada ausreisen – das teilte das pakistanische Außenministerium am 9. Mai mit.  Die pakistanische Christin war 2010 wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilt, 2018 jedoch freigesprochen worden.

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NIGERIA: URTEIL GEGEN SHELL „EIN WICHTIGER SCHRITT ZUR GERECHTIGKEIT“

Das Bezirksgericht Den Haag hat heute ein Zwischenurteil in dem von Esther Kiobel und drei weiteren Frauen angestrengten Verfahren wegen der Beteiligung von Shell an der rechtswidrigen Festnahme, Inhaftierung und Hinrichtung ihrer Ehemänner durch das nigerianische Militär erlassen. Das Gericht entschied zugunsten der Klägerinnen, dass es für den Fall juristisch zuständig ist und keine Verjährung zur Anwendung kommen soll.

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TÜRKEI: BEHÖRDEN MÜSSEN PROZESSFELDZUG GEGEN MENSCHENRECHTLERIN EREN KESKIN BEENDEN

Juristische Schikanen gegen Eren Keskin beenden! Setze dich für sie ein und beteilige dich an der Online-Aktion.

Ihr Mut braucht deinen Schutz! Werde aktiv und schütze die, die sich für die Menschenrechte einsetzen.

 

Mit mehr als 120 Strafverfahren versucht die türkische Regierung, eine der wichtigsten Stimmen der Zivilgesellschaft einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen. Die Anwältin Eren Keskin setzt sich seit Jahrzehnten für einen besseren Menschenrechtsschutz in ihrer Heimat ein, unterstützt Frauen, die Opfer sexualisierter Gewalt geworden sind und fordert lautstark immer wieder Meinungsfreiheit. Morgen steht sie erneut vor Gericht, weil sie eine prokurdische Zeitung unterstützt hat. Amnesty fordert vor dem Brandenburger Tor ein Ende der juristischen Schikanen gegen Eren Keskin.  Weiterlesen

SAUDI-ARABIEN: DREI FRAUENRECHTLERINNEN VORLÄUFIG FREI

Amnesty International begrüßt die Nachricht, dass die drei Frauenrechtlerinnen Iman al-Nafjan, Aziza al-Yousef und Ruqayyaa al-Mhareb aus dem Gefängnis entlassen worden sind. Sie waren unter anderem deshalb inhaftiert worden, weil sie ein Ende des Fahrverbots für Frauen in Saudi-Arabien gefordert hatten. Amnesty International hatte sich im Rahmen der Kampagne „Mut braucht Schutz“ für sie und andere saudi-arabische Menschenrechtsverteidigerinnen eingesetzt.

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SAUDI-ARABIEN: FRAUENRECHTLERINNEN VOR GERICHT

Am 13. März wurden die elf Feministinnen, die seit Mai 2018 ohne Anklage inhaftiert sind, vor das Strafgericht in Riad gestellt. Die Frauen sind angeklagt, Verbindungen zu internationalen Organisationen wie Amnesty International aufgenommen zu haben. Einigen der Frauen wird darüberhinaus vorgeworfen, sich für die Rechte von Frauen einzusetzen und das Ende der männlichen Vormundschaft zu fordern. Amnesty International fordert die saudischen Behörden auf, die Anklagen fallenzulassen und die Frauenrechtlerinnen und andere Personen, die ohne Anklage inhaftiert sind, umgehend und bedingungslos freizulassen. Unterstützen auch Sie diese mutigen Frauen!

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IRAN: 33 JAHRE HAFT UND PEITSCHENHIEBE FÜR NASRIN SOTOUDEH

Die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh ist zu 33 Jahren Haft und 148 Peitschenhieben verurteilt worden. Das berichtet ihr Ehemann Reza Khandan, ebenfalls Menschenrechtsaktivist. Nasrin Sotoudeh erkenne den Richterspruch nicht an. Als Protest habe sie einen Hungerstreik begonnen.

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