ANDORRA: ANKLAGE GEGEN AKTIVISTIN MUSS FALLEN GELASSEN WERDEN

Eine Menschenrechtsverteidigerin drohen vier Jahre Gefängnis, nachdem sie vor einem Expert_innenforum der Vereinten Nationen über die Rechte von Frauen, einschließlich ihres Rechts auf sichere...

EIN DUNKLER TAG FÜR POLNISCHE FRAUEN UND MÄDCHEN

Nach der Veröffentlichung des Urteils des polnischen Verfassungsgerichts, das die Verfassungsmäßigkeit des Zugangs zum Schwangerschaftsabbruch aufgrund eines „schweren und irreversiblen fötalen Defekts oder einer...

POLEN: ELLA, ANNA UND JOANNA

In Polen verschlechtert sich die Situation für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intergeschlechtliche (LGBTI+) zunehmend: Die Behörden propagieren homophobe und hasserfüllte Ansichten über LGBTI+....

PETITION: FRAUEN MÜSSEN IM MITTELPUNKT DER FRIEDENSGESPRÄCHE IN AFGHANISTAN STEHEN

In den letzten zwei Jahrzehnten wurden wichtige Fortschritte bei den Frauenrechten gemacht. Es gibt jetzt 3,3 Millionen Mädchen in Ausbildung und Frauen sind politisch,...

OST-UKRAINE: GEWALT GEGEN FRAUEN IST KEINE PRIVATSACHE

Im November erschien ein neuer ausführlicher Bericht über Gewalt gegen Frauen in den Konfliktgebieten der Ost-Ukraine. Wir haben auf dieser Seite die wichtigsten Informationen...

ERFOLGE 2020

Durch eure Unterstützung konnte Amnesty International im Jahr 2020 einiges für Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt bewegen. Hier findet ihr einen Überblick...

ARGENTINIEN: LEGALISIERUNG VON ABTREIBUNG

Amnesty International begrüßt die historische Verabschiedung des Gesetzes, das den legalen Schwangerschaftsabbruch bis zur 14. Schwangerschaftswoche in Argentinien ermöglicht, eine Errungenschaft, die als Inspiration...

ERFOLG: LETS TALK ABOUT YES

Am 17. Dezember 2020 hat das dänische Parlament nach jahrelangen Kampagnen von Frauenrechts- und Überlebendengruppen, die auf ihrem Weg von Amnesty International unterstützt wurden,...

MACH DICH STARK FÜR EREN KESKIN!

Die Menschenrechtsverteidigerin und Rechtsanwältin Eren Keskin setzt sich seit Jahrzehnten unbeirrt für die Menschenrechte in der Türkei ein. So unterstützt sie beispielsweise Frauen, die...

ARGENTINIEN: SENAT VERSPIELT HISTORISCHE CHANCE

In Argentinien ist eine Gesetzesvorlage zur Legalisierung von freiwilligen Schwangerschaftsabbrüchen bis zur 14. Woche knapp gescheitert. Mit der Ablehnung verspielte der argentinische Senat eine historische Chance zur Stärkung der Menschenrechte von Mädchen, Frauen und anderen Personen, die schwanger werden können. Weiterlesen

ARGENTINIEN: NICHT NOCH EINE!

Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger gingen in Argentinien auf die Straße, um einen Gesetzesentwurf zu unterstützen, der die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen vorsieht und den argentinischen Frauen einen legalen Zugang zu sicheren Abtreibungen ermöglicht. Am 14. Juni 2018 konnte sich die Öffentlichkeit zunächst durchsetzen und die Abgeordnetenkammer sprach sich für den Gesetzesentwurf aus. Ein historischer Schritt für die sexuellen und reproduktiven Rechte der Frauen und Mädchen! Als nächstes wird der Gesetzesentwurf dem Senat zur Abstimmung übergeben. Mittels einer Petition können auch Sie ganz einfach Teil der argentinischen Bewegung werden und sich für die Rechte der Frauen auf Gesundheit und Selbstbestimmung einsetzen, indem Sie den Senatorinnen und Senatoren ihre Unterstützungen der argentinischen Frauen deutlich machen. Weiterlesen

SAUDI-ARABIEN: SAMAR BADAWI MUSS FREIGELASSEN WERDEN

Die internationale Gemeinschaft muss sich für die inhaftierten Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger in Saudi-Arabien einsetzen, forderte Amnesty International, nachdem der kanadische Botschafter des Landes verwiesen wurde. Die Ausweisung folgte auf einen Tweet der kanadischen Außenministerin Chrystia Freeland. Sie setzte sich für die Freilassung von Samar Badawi, der Schwester des inhaftierten Bloggers Raif Badawi, und allen anderen Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger ein. „Die internationale Gemeinschaft muss die saudi-arabischen Behörden dazu drängen, dieses drakonische Vorgehen und die gezielte Unterdrückung von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger im Land zu beenden“, sagte Samah Hadid, Kampagnenleiterin für den Nahen Osten bei Amnesty International. Weiterlesen

GUATEMALA: MENSCHENRECHTSVERTEIDIGERIN GETÖTET


 

Die Menschenrechtsverteidigerin Juana Raymundo verschwand am 27. Juli im Departamento Quiché im Nordwesten Guatemalas. Am nächsten Tag wurde ihre Leiche gefunden. Sie war 25 Jahre alt und Mitglied der Kleinbauernorganisation Comité de Desarrollo Campesino (CODECA). Damit wurden in Guatemala allein in den vergangenen drei Monaten acht Menschenrechtsverteidiger_innen getötet.

Setzten Sie sich jetzt dafür ein, dass Tötung von Juana Raymundo und der anderen Menschenrechtsverteidiger_innen aufgeklärt wird!

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CHILE: EINSCHÜCHTERUNGEN GEGEN ANWÄLTIN


Die chilenische Rechtsanwältin Karina Riquelme Viveros setzt sich für die Rechte der indigenen Mapuche ein. Deswegen wurde sie wiederholt von Angehörigen des polizeilichen Nachrichtendienstes verfolgt und überwacht.

Unterstützen Sie Karina Riquelme Viveros in der aktuellen Urgent Action!

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NEUE KAMPAGNE: MUT BRAUCHT SCHUTZ


Tag für Tag setzen sich Menschen weltweit für ihre Rechte und die Rechte anderer ein. Doch wer sich für Menschenrechte engagiert, wird zunehmend diffamiert, überwacht, durch repressive Gesetze an der Arbeit gehindert – manchmal sogar ermordet. Immer mehr mutige Aktivistinnen und Aktivisten lassen sich davon aber nicht abschrecken und treten Menschenrechtsverletzungen entschlossen entgegen.

Es sind Studierende, Frauen, Eltern und viele mehr, die gegen Folter, Vertreibung, Korruption, Diskriminierung und weiteres Unrecht kämpfen. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass Menschenrechtsverletzungen ans Licht kommen. Stehe Seite an Seite mit ihnen und sorge für ihren Schutz! Engagiere dich jetzt für Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler weltweit.

 

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NIGERIA: „ICH KÄMPFE BIS ZUM LETZTEN ATEMZUG“


 

In diesem Beitrag stellen wir Ihnen eine ganz besonders mutige Kämpferin für die Menschenrechte vor:  Esther Kiobel, die sich seit 22 Jahren bemüht, Shell für die Hinrichtung ihres Mannes vor Gericht zu bringen. Amnesty-Aktivistinnen und -Aktivisten haben ihr die Kraft gegeben, den Kampf um Gerechtigkeit fortzuführen.

Heute vor einem Jahr stand Esther Kiobel auf den Stufen des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Es hatte 20 Jahre gedauert, dorthin zu kommen. Sie hatte dort gerade eine bahnbrechende Klage zur Rolle* des Ölgiganten Shell bei der Hinrichtung ihres Ehemannes Dr. Barinem Kiobel eingereicht.

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SUDAN: TODESURTEIL VON NOURA HUSSEIN IN HAFTSTRAFE UMGEWANDELT


Noura Hussein Hamad

Die Aufhebung des Todesurteils gegen Noura Hussein muss jetzt auch rechtliche Reformen zu Zwangsehen und Vergewaltigung nach sich ziehen.

Die Entscheidung eines sudanesischen Gerichts, das Todesurteil gegen Noura Hussein aufzuheben und sie stattdessen zu fünf Jahren Gefängnis zu verurteilen, muss zu einer Überprüfung der entsprechenden rechtlichen Bestimmungen führen, so Amnesty International.

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SAUDI-ARABIEN: VORKÄMPFERINNEN FÜR FRAUENRECHTE VERHAFTET


Während Feministinnen in Europa gerade einen historischen Sieg im Kampf um die Gleichheit und Würde der Frauen feiern, müssen Kämpferinnen für  Frauenrechte in anderen Teilen der Welt gerade harte Repressionen erleiden.

MEHR REPRESSIONEN GEGEN FRAUENRECHTLERINNEN DENN JE

Die saudi-arabische Menschenrechtsverteidigerin Loujain Al-Hathloul

In der vergangenen Woche ließen die saudischen Behörden sechs Frauenrechts-verteidigerinnen und -verteidiger, unter ihnen Loujain al-Hathloul, willkürlich verhaften. Regierungsmedien lancierten eine Schmierkampagne gegen sie und diffamieren sie als „Spioninnen“ und „Verräterinnen“. Inzwischen befinden sich weitere Aktivistinnen und Aktivisten in Haft. Amnesty fordert von Prinz Mohammed bin Salman die umgehende Freilassung aller Verhafteten.

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