Ausgebeutet und im Stich gelassen: Remember RANA PLAZA

Am 24. April jährt sich zum 13. Mal die größte Katastrophe in der Geschichte der globalen Textilindustrie. Beim Einsturz der Fabrik Rana Plaza kamen mindestens 1138...

Ausgebeutet und im Stich gelassen – Textilarbeiterinnen in Bangladesch und Pakistan

Ausgebeutet und im Stich gelassen – Unterdrückung der Rechte von Textilarbeiterinnen in Bangladesch und Pakistan Die Bekleidungsindustrie ist ein globaler Wirtschaftsriese mit einem Umsatz...

8. März 2026: Kinderehen im Iran

Laut Schätzungen von UNICEF leben 650 Millionen Mädchen und Frauen auf der Welt, die vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet wurden. Von 2017 bis 2022...

„Heute bin ich frei“ – Interview zum Thema Kinderehen im Iran

Laut offiziellen Angaben des iranischen Parlaments wurden allein von 2017 bis 2022 184.000 Mädchen unter 15 Jahren verheiratet. Da nicht alle Ehen eingetragen werden,...

IRLAND: REFERENDUM ZU ABORTION POLICY

Heute, am 25. Mai 2018 stimmen die Menschen in Irland auf Grundlage eines Referendums darüber ab, ob Schwangerschaftsabbrüche zukünftig erlaubt sind. Eine wichtige Abstimmung für die irischen Frauen! Viele tausend irische Emigranten treten heute extra den weiten Weg nach Irland an, um ihre Stimme zu diesem wichtigen Referendum abgeben zu können #HomeToVote Bei dem historischen Referendum geht Weiterlesen

SUDAN: JUNGE FRAU WIRD NACH VERGEWALTIGUNG ZUM TODE VERURTEILT

Der Fall von Noura Hussein Hamad Daoud aus dem Sudan geht derzeit durch alle Medien, weil der Sachverhalt so schier unglaublich ist. Nouras Ehemann wollte sie zum wiederholten Male vergewaltigen – doch sie setzte sich zur Wehr. Jetzt soll die erst 19-Jährige zum Tode verurteilt werden.

Noura Hussein Hamad

Die neunzehnjährige Noura Hussein Hamad Daoud wurde am 10. Mai zum Tode verurteilt, nachdem sie in Notwehr ihren Ehemann getötet hatte, als er zum zweiten Mal versuchte, sie zu vergewaltigen. Ein sudanesisches Gericht fand sie am 29. April schuldig, ihren Ehemann Abdulrahman Mohamed Hammad getötet zu haben. Noura Hussein Hamad Daouds Fall verdeutlicht das Versagen der sudanesischen Regierung, das Problem der Frühverheiratung und Vergewaltigung in der Ehe zu lösen.

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ÄGYPTEN: KLINIK FÜR FOLTERÜBERLEBENDE WIEDER ÖFFNEN!

HETZJAGD AUF MENSCHENRECHTLERINNEN Schläge, Elektroschocks, Herausreißen der Fingernägel – Folter durch Sicherheitskräfte ist Alltag in Ägypten. Doch Präsident Abdel Fattah al-Sisi leugnet das konsequent. Das Nadeem-Zentrum aus Kairo macht regelmäßig Folterfälle öffentlich und betreibt die einzige Klinik, die gefolterte Menschen behandelt. Diese wurde von der Regierung geschlossen, zwei der Leiterinnen wurden mit Reiseverboten bestraft.  Die Weiterlesen

FRAUENRECHTE BLEIBEN BEI TWITTER AUSSEN VOR

Genau zwölf Jahre nach dem ersten auf Twitter geposteten Tweet startet Amnesty eine neue Kampagne, um auf das Scheitern von Twitter aufmerksam zu machen, Online-Gewalt und -Belästigung an Frauen zu verhindern. Zwar hat das Unternehmen mehr Rechenschaftspflicht bei den Bemühungen zur Verbesserung eines „gesunden“ Dialogs auf seiner Plattform zugesichert, doch die Veröffentlichung aussagekräftiger Informationen über den Umgang mit angezeigten Vorfällen von Belästigung und Gewalt steht nach wie vor aus.

Twitter hat jüngst verkündet, „Seite an Seite mit Frauen auf der ganzen Welt“ zu stehen. Diese Worte haben allerdings einen schalen Beigeschmack angesichts des wiederholten Versagens der milliardenschweren Onlineplattform, seine Nutzerinnen vor Gewalt und Belästigung zu schützen. Dies erklärte Amnesty International am 21. März anlässlich der Veröffentlichung eines neuen Berichts über die Erfahrungen von Frauen auf Twitter.

Der Bericht trägt den Titel #ToxicTwitter: Violence and abuse against women online und zeigt auf, dass das Unternehmen derzeit beim Schutz der Menschenrechte von Frauen versagt, da es auf Gewalt und Belästigungen nicht angemessen reagiert. Der Bericht beinhaltet eine Reihe konkreter Empfehlungen, um Twitter zu einem sichereren Ort für Frauen zu machen.

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