DON´T FAKE ME: AKTION ZUM 25.11.26

Digitale sexuelle Gewalt ist kein Randphänomen. Sie umfasst ein breites Spektrum an Handlungen: die nicht einvernehmliche Verbreitung intimer Bilder, die Erstellung und Verbreitung sexualisierter Deepfakes. Deepfakes sind mithilfe künstlicher Intelligenz manipulierte oder vollständig erzeugte Bilder, Videos oder Audiodateien, die reale Personen täuschend echt in Situationen darstellen können, in denen sie nie waren. Was früher aufwendig zu manipulieren war, kann heute mit wenigen technischen Schritten und teilweise auf Grundlage eines einzigen öffentlich zugänglichen Fotos erzeugt werden. Sexualisierte Deepfakes haben sich durch frei verfügbare KI-Bildgeneratoren und sogenannte „Nudification“-Angebote zu einer verbreiteten Form digitaler Gewalt entwickelt. Grundsätzlich kann damit jede Person zum Ziel werden – besonders häufig betroffen sind jedoch Frauen und Mädchen.
Die Form von sexualisierter Gewalt greift tief in die sexuelle Selbstbestimmung, die Würde und die psychische Gesundheit der Betroffenen ein. Trotzdem werden digitale Übergriffe häufig als „weniger real“ wahrgenommen und weniger ernst genommen.

Das wollen wir mit unserer Aktion ändern und haben in Zusammenarbeit mit der Ko-Gruppe „Digitales“ folgende Materialien für euch vorbereitet:

– Factsheet 
– Aktionsanleitung
– Memory Spiel mit Begleitblatt : Finde die Paare (Echt und Deepfake) und errate, welche Bild das Original ist.
– Digitale erste Hilfe Flyer für Betroffene und Dritte (zum ausdrucken oder als Instagram Posts: Instagram-Slides First Aid Kit Betroffene , Instagram-Slides First Aid Kit Dritte)
– Instagram Posts (bei denen einzelne Seiten auch als Plakat verwendet werden könnten) zu:
–  Wie entstehen Deepfakes
– Wie erkenne ich Deepfakes