Am 24. April jährt sich zum 13. Mal die größte Katastrophe in der Geschichte der globalen Textilindustrie.
Beim Einsturz der Fabrik Rana Plaza kamen mindestens 1138 Menschen ums Leben, 2500 wurden zum Teil so schwer verletzt, dass sie nicht mehr arbeiten können.
Wir nehmen das Datum zum Anlass, um im Rahmen einer Postkartenaktion fünf Unternehmen aufzufordern, nicht nur für Sicherheit bei ihren Lieferanten zu sorgen, sondern auch dafür, dass elementare Gewerkschafts- und Arbeitsrechte eingehalten werden. Die fünf Unternehmen haben wir unter anderem auf Grundlage von Informationen der Kampagne für saubere Kleidung ausgewählt (Kampagne für Saubere Kleidung | Clean Clothes Campaign Germany – Kampagne für Saubere Kleidung | Clean Clothes Campaign Germany).
Die Aktion steht im Rahmen unserer Kampagne „Ausgebeutet und im Stich gelassen“ statt
Grundlage für die Kampagne sind die Informationen aus zwei Amnesty-Berichten vom Herbst des vergangenen Jahres:
Stitched up: https://www.amnesty.org/en/documents/asa04/8929/2025/en/
und
Abandoned by fashion: https://www.amnesty.org/en/documents/asa04/8930/2025/en/
Die Postkarten können gern auch schon vor dem 24. April und danach das ganze Jahr über an Info-Ständen und bei Veranstaltungen ausgelegt werden.
Postkartenmotive:
Bestellungen an:
Ruth Oelgeklaus / Bernhard Hertlein
kontakt@amnesty-bangladesch.de
Online-Petition:
Eine weitere wichtige Aktion in der Kampagne ist die internationale Online-Petition, die Ihr auf Deutsch auch auf der Homepage von Amnesty-Deutschland findet: https://www.amnesty.de/petition/textilarbeiterinnen-rechte-menschenwuerdige-arbeitsbedingungen
Weitere Materialien und Informationen unter:
Ausgebeutet und im Stich gelassen – Textilarbeiterinnen in Bangladesch und Pakistan – Koordinationsgruppe Menschenrechtsverletzungen an Frauen


