20 JAHRE UN-RESOLUTION 1325 „FRAUEN, FRIEDEN, SICHERHEIT“: FERNE UTOPIE? SCHON REALITÄT?

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Am Int. Tag gegen Gewalt an Frauen (25.11.) starten wir eine Petition zur Unterstützung der 4 Frauen
der afghanischen Delegation bei den Friedensgesprächen mit den Taliban.

 

Zwanzig Jahre UN-Resolution 1325 „Frauen, Frieden, Sicherheit“: Ferne Utopie oder schon Realität?
Kurzinformation und Beispiel Afghanistan mit Petition

Euphorische Attribute begleiten die UN-Resolution 1325 „Frauen, Frieden, Sicherheit“, seit sie am 31. Oktober 2000 vom UN-Sicherheitsrat verabschiedet wurde. Unter dem Leitmotiv „3 Ps“ geht es um Prävention, Partizipation und Protektion in kriegerischen Auseinandersetzungen. Frauen sind in die Gestaltung von Präventivmaßnahmen, Friedensabkommen und Nachkriegsordnungen gleichrangig, auch in Schlüsselpositionen einzubeziehen, bei laufenden Kampfhandlungen ist für ihren besonderen Schutz zu sorgen.

Die Umsetzung der Resolution ist schwierig, aber „steter Tropfen höhlt den Stein“, wie auch unser aktuelles Beispiel in Afghanistan zeigt:
Gegenwärtig laufen Friedensgespräche mit den Taliban. Unter den 21 Mitgliedern der afghanischen Delegation sind vier Frauen. Eine von ihnen gab in der Neuen Zürcher Zeitung ein Interview dazu. Entlang ihrer Schilderung hat Gunda Opfer eine Petition mit Forderungen zugunsten der Frauen in Afghanistan an den Leiter der Delegation formuliert. Dies erfolgte in enger Absprache mit den Zuständigen im Internationalen Sekretariat von Amnesty.

Für diese Aktion haben wir folgende Materialien ausgearbeitet:

– ein Info-Blatt zur Resolution 1325

– eine Petition in Englisch

– einen Brief in Englisch

– eine deutsche Übersetzung des Petitions- und Brieftextes.

Bitte unbedingt unterschreiben, versenden und weiterverbreiten!
Ansprechpartnerin: Gunda Opfer, info@gunda-opfer.de

 

20. November 2020