Aktuelle Aktionen und Kampagnen

PETITION: FREISPRUCH FÜR AMAL FATHY!

Die ägyptische Frauenrechtsverteidigerin Amal Fathy wurde am 11. Mai 2018 willkürlich von der Polizei festgenommen. Wenige Tage zuvor hatte sie ein Video auf ihrer Facebook-Seite eingestellt, in dem sie eine von ihr erlebte sexuelle Belästigung thematisierte und staatliches Nichthandeln anprangerte. Basierend auf dem Video wurde sie u.a. wegen „öffentlicher Beleidigung“ und „Verbreitung von Falschinformationen“ veurteilt. Setzen Sie sich jetzt für einen Freispruch ein!

 

 

 

PETITION: FREIHEIT FÜR NASRIN SOTOUDEH!

Die iranische Anwältin Nasrin Sotoudeh
© privat

Die bekannte iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh ist in zwei unfairen Gerichtsverfahren zu insgesamt 38 Jahren Gefängnis und 148 Peitschenhieben verurteilt worden. Die gegen sie erhobenen Anklagen basieren ausschließlich auf ihrer friedlichen Menschenrechtsarbeit wie zum Beispiel ihrem Engagement für Frauenrechte und ihrem Einsatz gegen die Todesstrafe. Fordern Sie in unserer Petition ihre bedingungslose Freilassung!

 

 

 

PETITION: GERECHTIGKEIT FÜR MARIELLE FRANCO

Die brasilianische Menschenrechtsverteidigerin Marielle Franco vor ihrer Ermordung im März 2018
© Mídia NINJA

Die Menschenrechtsverteidigerin und Kommunalpolitikerin Marielle Franco setzte sich unermüdlich für die Menschenrechte von Minderheiten ein und kritisierte das Vorgehen der Militärpolizei in den Straßen von Rio de Janeiro. Am 14. März 2018 erschossen Unbekannte die Stadträtin und ihren Fahrer, Anderson Pedro Gomes, in ihrem Auto. Setzen Sie sich jetzt zusammen mit uns dafür ein, dass der Mord an Marielle Franco aufgeklärt wird!

 

 

 

BERICHT & PETITION: LET’S TALK ABOUT YES!

Gesellschaftliche Stereotype und vor allem veraltete Gesetze erschweren die Strafverfolgung von Vergewaltigung. Amnesty International unterstützt die Initiative dänischer Frauenrechtsaktivist_innen Sex ohne vorherige Einwilligung als Vergewaltigung zu ahnden. Ein aktueller Bericht belegt, dass Frauen und Mädchen, die Vergewaltigungen anzeigen, häufig vor Gericht scheitern: Denn die rechtliche Definition von Vergewaltigung ist gefährlich und veraltet. In den meisten Fällen werden Vergewaltigungen gar nicht erst angezeigt. Das Vertrauen in das Justizsystem ist überaus gering. Unterzeichne jetzt die Petition an den dänischen Justizminister. HIER erfährst du mehr dazu.

 

MATERIALIEN: INTERNATIONALER FRAUENTAG AM 8. MÄRZ 2019

Nassima al-Sada

Dieses Jahr gibt es zahlreiche Materialien, die Ihr für eure Aktionen rund um den internationalen Frauentag am 8. März 2019 einsetzen könnt. Im Zentrum steht die Kampagne „Mut braucht Schutz„. Außerdem haben wir zwei Urgent Actions für euch aufbereitet. Schaut am besten gleich mal HIER nach.

PETITION: EINSATZ FÜR EREN KESKIN

Die Menschenrechtsverteidigerin und Rechtsanwältin Eren Keskin setzt sich seit Jahrzehnten unbeirrt für die Menschenrechte in der Türkei ein. So unterstützt sie beispielsweise Frauen, die Opfer sexualisierter Gewalt wurden, sowie Angehörige von Minderheiten und erhebt ihre Stimme immer wieder für die Meinungsfreiheit. Für ihren Einsatz wird Sie von der türkischen Justiz mit 100 Gerichtsverfahren drangsaliert. Fordern Sie HIER, dass die juristischen Schikanen gegen sie endlich eingestellt werden.

 

PETITION: INTERNATIONALER TAG GEGEN GEWALT GEGEN FRAUEN AM 25.11.2018

Dieses Jahr möchte unsere Aktion auf das Schicksal vieler Frauen in Nigeria aufmerksam machen. Die Terrororganisation Boko Haram versetzt weite Teile des Landes in Schrecken. Viele erhoffen sich Unterstützung und Schutz durch das nigerianische Militär – doch in ihrer Hoffnung werden sie bitter enttäuscht. Besonders die unverheirateten Frauen und jene Frauen, deren Ehemänner verschleppt wurden, müssen unter Repressalien und sexueller Gewalt leiden.

Unsere Gruppe hat hierzu folgende Materialien erstellt, die die Verantwortlichen an den Schutz der Betroffenen erinnern soll. Weitere Informationen dazu erhalten Sie HIER.

KAMPAGNE: MUT BRAUCHT SCHUTZ

Tag für Tag setzen sich Menschen weltweit für ihre Rechte und die Rechte anderer ein. Doch wer sich für Menschenrechte engagiert, wird zunehmend diffamiert, überwacht, durch repressive Gesetze an der Arbeit gehindert – manchmal sogar ermordet. Immer mehr mutige Aktivistinnen und Aktivisten lassen sich davon aber nicht abschrecken und treten Menschenrechtsverletzungen entschlossen entgegen.

Es sind Studierende, Frauen, Eltern und viele mehr, die gegen Folter, Vertreibung, Korruption, Diskriminierung und weiteres Unrecht kämpfen. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass Menschenrechtsverletzungen ans Licht kommen. Stehe Seite an Seite mit ihnen und sorge für ihren Schutz!

Engagiere dich jetzt für Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler weltweit – direkt hier auf unserer Webseite oder auf der Webseite von amnesty.de.

Mehr Informationen gibt es auch hier und hier.

PETITION: INTERGESCHLECHTLICHE KINDER SCHÜTZEN!

Weltweit werden Schätzungen zufolge 1,7 Prozent der Kinder mit Geschlechtsmerkmalen geboren, die nicht mit den geltenden Normen von männlich und weiblich übereinstimmen. Man spricht von einer „Variation der Geschlechtsmerkmale“ oder in bestimmten Fällen auch von „intergeschlechtlich“.

In Deutschland werden diese Kinder häufig operiert oder hormonellen Behandlungen unterzogen, um sie zu „normalisieren“ und ihnen ein eindeutig männliches oder weibliches Geschlecht zuzuweisen. Diese unumkehrbaren medizinischen Eingriffe können zu anhaltenden körperlichen und seelischen Schäden führen. Sprechen Sie sich jetzt für den Schutz intergeschlechtlicher Kinder aus und unterzeichnen Sie die Petition.

PETITION: UNTERSTÜTZUNG FÜR FESTGENOMMENE FRAUENRECHTLERINNEN IN SAUDI-ARABIEN

Obwohl sich der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman als Reformer inszeniert und behauptet, für mehr Gleichberechtigung einzutreten, wurden kurz nach der Einführung des Frauenfahrrechts im Königreich einige der prominentesten Frauenrechtlerinnen des Landes unter fadenscheinigen Anschuldigungen in Bezug auf ihre Arbeit für die Rechte von Frauen festgenommen.  Mit dem Unterzeichnen der Petition kannst du dich direkt für die mutigen Menschenrechtsverteidigerinnen einsetzen.

 

PETITION: ARGENTINIEN, NICHT NOCH EINE!

Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger gingen in Argentinien auf die Straße, um einen Gesetzesentwurf zu unterstützen, der die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen vorsieht und den argentinischen Frauen einen legalen Zugang zu sicheren Abtreibungen ermöglicht. Am 14. Juni 2018 konnte sich die Öffentlichkeit zunächst durchsetzen und die Abgeordnetenkammer sprach sich für den Gesetzesentwurf aus. Ein historischer Schritt für die sexuellen und reproduktiven Rechte der Frauen und Mädchen!

Als nächstes wird der Gesetzesentwurf dem Senat zur Abstimmung übergeben. Mittels einer Petition können auch Sie ganz einfach Teil der argentinischen Bewegung werden und sich für die Rechte der Frauen auf Gesundheit und Selbstbestimmung einsetzen, indem Sie den Senatorinnen und Senatoren Druck machen.

UPDATE: Leider hat der Senat die historische Chance verspielt und gegen das geplante Gesetz gestimmt. Hier können Sie mehr erfahren.

DECODER-PROJEKT ZU ONLINE-GEWALT GEGEN FRAUEN AUF TWITTER

Für Frauen* ist Twitter schon lange kein sicherer Ort mehr, auf dem sie ihre Gedanken und Meinungen teilen können. Oft sind sie von Online-Gewalt in Form von Drohungen und Beleidigungen betroffen und wenn sie diese missbräuchlichen Tweets melden, wird ihnen nicht geholfen.

Twitter hat zwar Regulierungen zum Umgang mit solchen Tweets, setzt diese aber oft nicht um. Wenn Betroffene Tweets melden, passiert oft nichts. Leider gibt es auch von Seiten Twitters wenig Transparenz in Bezug auf die Häufigkeit von missbräuchlichen Tweets und den Umgang mit ihnen.

Hier soll das Decoder Projekt helfen: Freiwillige weltweit können sich registrieren und Tweets nach ihrem Inhalt kategorisieren. Missbräuchliche Tweets werden dann gemeldet und es wird der Umgang mit diesem Tweet dokumentiert. So soll ein Überblick über die Häufigkeit von und den Umgang mit missbräuchlichen Tweets geschaffen werden.

AKTION ZUM REFERENDUM IN IRLAND AM 25. MAI 2018

Heute, am 25. Mai 2018 stimmen die Menschen in Irland auf Grundlage eines Referendums darüber ab, ob Schwangerschaftsabbrüche zukünftig erlaubt sind. Eine wichtige Abstimmung für die irischen Frauen!

Viele tausend irische Emigranten treten heute extra den weiten Weg nach Irland an, um ihre Stimme zu diesem wichtigen Referendum abgeben zu können #HomeToVote Bei dem historischen Referendum geht es nicht weniger als um das Recht der irischen Frauen, selbst über ihren Körper bestimmen zu können. Bisher hat das katholische Land eines der restriktivsten Gesetzgebungen zu Schwangerschaftsabbrüchen weltweit! Hier können Sie noch einmal die wichtigsten Fakten nachlesen.

Der Ausgang der Abstimmung steht auf Messerschneide. Die Frauen von Irland brauchen daher unsere Unterstützung.Vor allem in den sozialen Netzwerken haben Sie die Möglichkeit, ihre Solidarität mit den irischen Frauen auszudrücken, indem Sie entweder das Kampagnenbild oder ein Bild von sich selbst mit einer solidarischen Botschaft teilen. Dazu können Sie die Hashtags #RepealTheEight und #ItsTime benutzen.

Weitere Informationen zur aktuellen Situation in Irland und zum Referendum können Sie hier nachlesen (in Englisch).

Und hier können Sie sich nochmal über die AI-Position zum Thema Schwangerschaftsabbruch informieren.

APPELL: KLINIK FÜR FOLTERÜBERLEBENDE IN ÄGYPTEN WIEDER ÖFFNEN!

Schläge, Elektroschocks, Herausreißen der Fingernägel – Folter durch Sicherheitskräfte ist Alltag in Ägypten. Die unbeugsamen Frauen des Nadeem-Zentrums nehmen das nicht hin. Das Nadeem-Zentrum aus Kairo macht regelmäßig Folterfälle öffentlich und betreibt die einzige Klinik, die gefolterte Menschen behandelt. Diese wurde von der Regierung geschlossen, zwei der Leiterinnen wurden mit Reiseverboten bestraft.

Unterstütze die Leiterinnen und schreibe jetzt eine E-Mail mit unserem Appell an den ägyptischen Präsidenten! Setze dich dafür ein, dass die Klinik des Nadeem-Zentrums wieder öffnen kann und fordere von ihm, Folter und Repression zu beenden!

PETITION: GEPLANTE VERSCHÄRFUNG DES ABTREIBUNGSGESETZES IN POLEN

Das polnische Gesetz zur Regelung von Schwangerschaftsabbrüchen, das bereits zu den weltweit restriktivsten gehört, soll weiter verschärft werden. Zukünftig solle ein Abbruch der Schwangerschaft auch dann nicht möglich sein, wenn der Fötus schwer beschädigt ist. Damit würden viele Frauen einem ernsten Gesundheitsrisiko ausgesetzt.
Unterschreiben Sie jetzt die Petition an den polnischen Präsidenten und das Parlament.

6. August 2019